Vertikale Fördersysteme
Laufend unter Lasteinfluss
Hebetechnik mit Schubkettenantrieb überzeugt durch hohe Sicherheit
Absolut gleichmäßige Laufeigenschaften und eine hohe Positioniergenauigkeit sorgen bei von Schubketten getriebenen Hubsystemen für Top-Funktionalität ohne jegliches Nachfedern der Verriegelungsmechanismen. Daneben überzeugen die Antriebe durch ihre Laufruhe, geringen Verschleiß und den fast wartungsfreien Betrieb.
Auch in puncto Betriebssicherheit ist der Kettenantrieb kaum zu schlagen. Allerdings sollte man gerade beim Einsatz von Hubsystemen einen sehr genauen Blick auf die Kette werfen. Anders als beim horizontalen Fördern werden beim vertikalen Bewegen von Lasten weitaus höhere Anforderungen an die Schubkette gestellt. Selbst in Ruhestellung steht die Kette permanent unter Lasteinfluss und besonders beim Anfahren potenziert sich der Kraftaufwand enorm und alle Komponenten unterliegen höchster Beanspruchung. Hoher Verschleiß und unter Umständen ein Abknicken der Kette können die unangenehmen Folgen sein. Dies zu verhindern, genau drauf hat der französische Hersteller SERAPID den Schwerpunkt seiner Entwicklung gelegt. 35 Jahre Erfahrung und das Know-how des Erfinders dieses Systems standen dabei Pate.
Von einfach bis in den Hochlastbereich
Mit den beiden Systemen "ChainLift" und "LinkLift" gibt es zwei Grundtypen von Liftsystemen von SERAPID, die je nach Anforderung für einfache Anwendungen oder im Hochlastbereich eingesetzt werden können. Dazu der Hersteller von jenseits des Rheins: "Maßgebliche Weiter- und Neuentwicklungen im Bereich der Gliedergeometrie, der Materialeigenschaften sowie der Führungs- und Antriebselemente verleihen dem gesamten System eine höhere Stabilität und Biegesteifigkeit." Angenehmer Nebeneffekt: Die Laufruhe wurde weiter erhöht und der Verschleiß deutlich vermindert. SERAPID verspricht: "ChainLift und LinkLift stehen für absolute Zuverlässigkeit und garantieren dem Anwender eine hohe Betriebssicherheit."
"Konstruktion & Entwicklung", Verlagsgesellschaft Grütter Coburg / Hannover, Nr. 5 /2004 (Juli 2004), S. 61